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Es handelte sich um eine Vorlesung über Energie und Solartechnik, die ich im Rahmen meines Ingenieurs-Studiums belegen musste. Schon platzte der übermotivierte Professor herein und startete seine Powerpoint Präsentation über Photovoltaik Module. Photovoltaik Module war an sich ein sehr interessantes Thema, aber in meinem jetzigen Zustand konnte ich den Ausführungen des Professors nur sehr schwer folgen. Gerade erklärte er, welche Punkte wichtig wären, um die passenden Photovoltaik Module für unterschiedliche individuelle Anforderungen zu konstruieren. Dann erzählte er uns, dass Photovoltaik Module die umweltschonendste Form der Stromgewinnung darstellten. Dann schlief ich leider ein, sodass ich den Hauptteil zum Thema Photovoltaik Module verpasste. Nach der Vorlesung kroch ich deswegen zu meinem Freund Frank und bat ihn, mir seine Mitschriften über die Photovoltaik Module auszuleihen. Zu Hause angekommen begann ich direkt damit, die Photovoltaik Module Mitschriften abzuschreiben. Wer saufen kann, kann schließlich auch arbeiten. Zuerst versuchte ich noch die geschilderten Sachverhalte nachzuvollziehen. Aber nach einiger Zeit gab ich es auf und schrieb den Text einfach nur stupide ab. Ich würde mir das Thema noch einmal morgen in nüchternem Zustand zu Gemüte führen. Heute hatte das keinen Zweck. Also zog ich meinen kuscheligen, blauen Schlafanzug wieder an und legte mich zurück ins warme Bett.
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Wie ein Zombie schlurfte ich ins Bad und stellte mich erst einmal unter die kalte Dusche. Danach war ich aber leider nicht wesentlich wacher als vorher. Ich trank einen Liter Wasser, um meinen beachtlichen Nachdurst zu stillen und machte mich dann Käsebrot essend auf den Weg zur Uni. Ich hatte vorsichtshalber eine große Sonnenbrille aufgesetzt, damit niemand meine Matschbirne sehen konnte. Dass ich wie ein übergroßes Insekt damit aussah, störte mich zu dem Zeitpunkt wenig. Müde und verschlafen betrat ich den Hörsaal und verkroch mich in die letzte Reihe. Dort wartete ich mitsamt meinem Restalkohol auf den Beginn der Vorlesung.
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Dann machte ich mich wankend auf den Weg ins Studentenwohnheim. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass es bereits hell wurde und die Vögel zwitscherten. Mit noch mehr Entsetzen fiel mir ein, dass ich um neun Uhr eine Vorlesung hatte, die ich nicht ausfallen lassen konnte. Wir dürfen nämlich nur maximal zwei Fehltermine pro Veranstaltung haben und diese zwei Fehltermine hatte ich so gesehen schon „eingelöst“. Es würde also diese Nacht extrem wenig Schlaf für mich geben. Um noch ein paar Minuten Schlafzeit herauszuhauen ging ich extra schnell. Als ob diese fünf Minuten irgendetwas ändern würden. Um halb sechs kam ich dann zu Hause an und fiel wie ein Stein ins Bett. Immerhin war ich noch geistesgegenwärtig genug, den Wecker auf acht Uhr zu stellen. Ich schlief sofort ein und träumte von Wodka-Flaschen, die Macarena tanzten. Um Punkt acht Uhr riss mich der kleine, gemeine Wecker gnadenlos aus dem kurzen Schlaf.
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Letzten Mittwoch war ich auf einer großen Studentenparty meiner Universität. Fast alle Leute aus meinem Semester waren da und auch die Musik war super. Der Vorteil an Studentenpartys ist, dass sogar die Getränke bezahlbar sind. Ein Glas Redbull mit Wodka kostete gerade einmal zwei Euro. In normalen Diskotheken zahlt man für diesen köstlichen Drink um die vier Euro. Das führte zwangläufig dazu, dass ich mir ein paar mehr Getränke als üblich genehmigte. Dementsprechend hoch war zu fortgeschrittener Zeit auch mein Pegel. Ich fühlte mich prächtig und tanzte zwei hübsche Blondinen an. Die interessierten sich leider nicht für mich, also versuchte ich mein Glück bei einer Brünetten. Sie tanzte wohl aus Mitleid ein bisschen mit mir und verschwand dann spurlos. Gegen halb drei wollten meine Kumpels gehen, aber ich war dank der koffeinreichen Getränke noch überhaupt nicht müde. Also blieb ich da und tanzte wild und betrunken alleine bis fünf Uhr morgens.
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